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Aktuell

Abstimmung vom 8. Februar 09 - Zweijahres-Kindergarten in der Gemeinde Schübelbach

03.02.2009 09:58

Am 8. Februar steht in der Gemeinde Schübelbach mit der Vorlage zur Einführung des Zweijahres-Kindergartens eine zukunftsweisende Vorlage zur Abstimmung.

Schul- und Gemeinderat haben ein überzeugendes Konzept ausgearbeitet, welches Erfahrungen der Nachbargemeinden miteinbezieht. Mit der vorgeschlagenen Lösung beweist der Gemeinderat Weitsicht. Neben den Vorteilen für die Schule ist der Zweijahres-Kindergarten auch für Familien äusserst attraktiv.

Die Vorteile für die Schule liegen in der Verbesserung der Vorbereitung der Kinder auf den Übertritt in die erste Klasse. Die Erfahrungen aus den Nachbargemeinden zeigen, dass die Klassen nach zwei Jahren Kindergarten einheitlicher sind und dass Defizite früher abgefangen werden können. Mit Stützangeboten können problematische Kinder gezielt auf den Übertritt vorbereitet werden. So wird allen Kindern der Einstieg in die Schulkarriere erleichtert. Mit diesem Angebot leistet die Gemeinde Schübelbach einen weiteren Beitrag zum Erhalt der in den letzten Jahren erworbenen Attraktivität auch für junge Familien.

Diese Erweiterung des Schulangebots trägt auch den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung. Immer mehr Kinder kommen aus kleinen Familien und haben keine Möglichkeit, zu Hause den Umgang in Gruppen zu üben. Im Zweijahres-Kindergarten bleibt Zeit, neben der pädagogischen Vorbereitung auf die Schule auch soziale Komponenten miteinzubeziehen. Im Einjahres- Kindergarten, wie ihn die Gemeinde heute führt, gibt es einige Kinder, die den Kindergarten repetieren oder durch andere zusätzliche Angebote behutsam an die Primarschule geführt werden müssen. Dies zeigt eindeutig, wie wenig der unterschiedliche Entwicklungsstand der Kindergartenkinder in diesem einen Jahr angeglichen werden kann.

Diese Unterschiede beim Start in die Primarschule stellen an Schüler und Lehrer sehr hohe Anforderungen. Aktuell erreichen den Schulrat auch viele Gesuche für frühzeitige Einschulung. Beide Ausnahmen im Bereich des Schuleintritts können mit der Einführung des Zweijahres-Kindergartens angegangen werden.

Die Einführung des ersten, freiwilligen Kindergartenjahres in den Nachbargemeinden ist eine Erfolgsgeschichte. Rund 90 Prozent aller Kinder profitieren von diesem Angebot. Die Eltern schätzen es, dass sich der frühe Unterricht auch positiv auf die Entwicklung ihrer Kinder auswirkt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass es den meisten Eltern nicht darum geht, die Kinder einfach abzuschieben oder gar die Erziehungsverantwortung abzugeben. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht nicht im Vordergrund. Es geht den Eltern hauptsächlich um das Wohl ihrer Kinder.

Mit einem Ja am 8. Februar unterstützen Sie auch das breite Verlangen, die Qualität unserer Schule langfristig zu sichern.


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